Kurzbiografie
Barbara Pfersich, mitte 70 Jahre, Ideenfrau, Vernetzerin, Frau mit HERZ, Reggio-Expertin und Fachwirtin für Organisation, Führung und Erziehung.
„Du musst immer das machen, von dem du denkst: das kann man nicht machen.“
Eleanor Roosevelt
…sowohl bei den Kindern als auch bei den PädagogInnen möchte ich die Augen zum Leuchten bringen. Ich liebe es mitten in Projekten zu sein, Ideen zu suchen, Neues zu gestalten und Räume zu Lernwerkstätten umzuerfinden- Raum als dritter Erzieher. Mein Blick ist stärkenorientiert und ich schaue, wer hat welche Stärken und knüpfe dort an.
Hier bin ich! …mit meinen vielen Jahren Lebenserfahrung!
Erfahrung einbringen- Vielfalt zur Verfügung stellen, das ist meine Leidenschaft!
Die Tanz- und Theaterwerkstatt (TTW) wurde 1982 gegründet – in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche und neuer kultureller Bewegungen. Eine Gruppe aus Theaterpädagoginnen, Künstlern, Lehrkräften, Tänzern sowie Bewegungs- und Atemtherapeuten wollte einen Ort schaffen, an dem Menschen ihre kreativen Fähigkeiten entdecken und entfalten können.
Die Anfänge waren bescheiden: Die ersten Aktivitäten fanden in einem Wohnzimmer in Marbach am Neckar statt. Von dort aus entwickelte sich die TTW zu einer offenen Werkstatt für Kunst, Begegnung und kulturelle Bildung. Angeboten wurden Kurse, Workshops und regelmäßige Treffen im sogenannten Theatercafé, das als Forum für Austausch zwischen Künstlerinnen, Künstlern und Interessierten diente. Im Mittelpunkt standen damals Selbsterfahrung, Kreativität und die Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen.
Mit wachsendem Interesse zog die TTW nach Ludwigsburg um. Sie nutzte zunächst verschiedene Standorte, darunter eine Fabriketage und gemeinsame Räume mit anderen Kulturinitiativen. 1995 fand die Einrichtung schließlich im Kunstzentrum Karlskaserne in Ludwigsburg ihre dauerhafte Heimat.
Heute ist die TTW eine etablierte Bildungs- und Produktionsstätte für Tanz, Theater und kulturelle Projekte. Sie steht für kulturelle Teilhabe, Kreativität, interkulturellen Dialog und die aktive Einbindung von Menschen aller Generationen in künstlerische Prozesse.
Ein besonderer Meilenstein war das Jahr 2000: Gemeinsam mit der Stadt Stuttgart, Ulli Simon, Gesamtleitung der städtischen Kindertageseinrichtungen und dem Verein Dialog Reggio e.V. organisierten wir einen großen Reggio-Kongress im Kursaal Bad Cannstatt. Dort wurde die Idee der „Hundert Sprachen des Kindes“ sichtbar und spürbar. Vorträge, Workshops und intensive Gespräche sorgten für viele neue Impulse – und vor allem für leuchtende Augen. Wir hatten auch die Firma Dusyma mit im Boot, die bis heute neugierig und offen für die Reggio-Pädagogik ist.
Bei der Zertifizierungsfeier im Kinderhaus Violetta hatte ich persönlichen Kontakt zu Katharina Brieger,, Vorständin des Dialog Reggio e.V.


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